Marianischer Rosenkranz
Betrachtungen zu den Geheimnissen
I. DIE FREUDENREICHEN GEHEIMNISSE
(montags und samstags)
1. GEHEIMNIS: DIE VERKÜNDIGUNG IN NAZARETH
– Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast.
„Ich bin die Magd des Herrn.“ (Lk 1,38)
V. Die Zeit war erfüllt. Gott wollte den Menschen erlösen, so wie er es schon am Anfang, sofort nach dem Sündenfall im Paradies vorhergesagt hatte. Gott sandte den Engel Gabriel zu der von ihm selber auserwählten Vertreterin der ganzen Menschheit. Maria sollte die Mutter des Erlösers werden, die Mutter des Messias, die Mutter Jesu Christi. Sie war dazu auserwählt, und doch sollte sie noch ihre Zustimmung aussprechen, bevor das Ewige Wort Gottes in ihrem Leib ein Mensch wurde. Sie sollte auch eine Prüfung ablegen, das Examen des Vertrauens, das die Stammeltern der Menschheit nicht bestanden hatten. Die Erlösung ist ein Werk Gottes, ein wirkliches Geschenk – reine Gnade. Aber dennoch wollte Gott, dass der Mensch daran teilnimmt. Durch Glauben und Vertrauen sollen wir die Bedingungen schaffen, die notwendig sind, um ein Kind Gottes und Freund Jesu Christi zu werden.
A. Maria, ich möchte dir dafür danken, dass du den Schrecken bei der Begegnung mit dem Boten Gottes so tapfer beherrscht hast. Ich danke dir auch für deinen Mut, als du die Frage stelltest, wie das alles geschehen solle, da du doch schon andere Vorstellungen von deinem Leben hattest. Am meisten aber will ich dafür danken, dass du bereit warst, deine eigenen Lebenspläne aufzugeben, als du erfahren hast, dass Gott, der Herr, zusammen mit dir sein Erlösungswerk verwirklichen wollte. Ich danke für dein Vertrauen zu Gott, für deine Bereitschaft, ohne jede Bedingung zu dienen. Ich möchte für Gott da sein – so wie du. Hilf mir bitte, dass ich niemals die Chance verliere, mit Gott zusammen zu wirken. Zusammen mit dir will ich auch mein Jawort geben – und das nicht nur in den allerwichtigsten Entscheidungen meines Lebens, sondern auch in den kleinen Aufgaben, die ich heute zu erledigen habe.
2. GEHEIMNIS: DER BESUCH BEI ELISABETH
– Jesus, den du, o Jungfrau, zu Elisabeth getragen hast.
„Meine Seele preist die Größe des Herrn.“ (Lk 1,46)
V. Bevor Jesus unter dem Herzen seiner Mutter zu leben begann, hat Gott für ihn einen Vorläufer vorbereitet – Johannes den Täufer, „den größten unter allen, die jemals von einer Frau geboren wurden“. Maria eilte zu ihm, der auch erst noch unter dem Herzen seiner Mutter lebte, und zu Elisabeth. Wollte sie ihrer Verwandten im Haushalt helfen oder suchte sie noch mehr eine Atmosphäre des Glaubens und der Gottesnähe? Es war wohl das eine wie das andere. Dieses Treffen der beiden auserwählten Mütter mit ihren Söhnen wurde vom Heiligen Geist erfüllt. Durch Ihn fanden das Glaubenszeugnis und die Verherrlichung Gottes ihren höchsten Ausdruck im Magnifikat.
A. Wir freuen uns, Maria, dass du jemanden hattest, zu dem du gehen konntest, mit dem du über alles reden konntest, was sich in Nazareth ereignet hatte. Wir verstehen deine Eile gut und möchten zusammen mit dir Menschen suchen, mit denen wir einen Erfahrungsaustausch in Glaubenssachen halten können. Wir bitten um deine Nähe für jene, die niemanden kennen, zu dem sie gehen, den sie fragen, mit dem sie sich austauschen könnten, wenn Gott ihr Herz mit neuen Erfahrungen erfüllt. Sei denen nahe, die nicht in der Lage sind, sich zu öffnen, die es noch nicht schaffen, ein Glaubenszeugnis abzulegen und Gott in der Gegenwart von anderen zu lobpreisen. Hilf uns, Mutter, dass wir unser persönliches Magnifikat durch Wort und Tat, durch Musik und Schweigen… singen können.
3. GEHEIMNIS: DIE GEBURT JESU IN BETLEHEM
– Jesus, den du, o Jungfrau, zu Betlehem geboren hast.
„Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“ (Joh 1,14)
V. Die Schriftgelehrten wussten: „Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel“ (Mt 2,6). Diese so wichtige Wahrheit über den Erlöser war im Kreis der damaligen Theologen verborgen, denn die Politik war nicht offen für die Pläne Gottes. Aber Gott ist treu. Der Messias wird geboren, so wie es durch die Propheten vorausgesagt worden war. Der Mensch kann Gott keine Vorschriften machen, wann, wo und wie das Erlösungswerk stattfinden soll. Gott wählte den Weg über Betlehem, einen menschlichen Weg, einen sehr bescheidenen Weg. Ganz einfache Menschen waren auch die ersten, die den neuen König entdeckten. Auch die Weisen aus der Ferne hatten beim Messias den Vorrang, denn sie suchten ehrlich und bis zuletzt. Auch nicht erwartete Wahrheiten nahmen sie an. Ihr Wissen verband sich mit Gehorsam – die Demut entdeckte die Wahrheit, die ein Mensch geworden war.
A. Wir grüßen dich, heiliger Josef, der du so viel Unerwartetes mit deiner Verlobten durchgemacht hast. Du hast dennoch geglaubt, als Gott von dir einen Gehorsam über alle Maßen forderte. Du dientest Mutter und Kind bei der Herbergsuche, in der Armut des Stalles und in den Gefahren der Flucht nach Ägypten. Zusammen mit dir wollen wir die Bedingungen schaffen, dass Jesus in unseren Familien gegenwärtig sein kann. Zusammen mit dir wollen wir Maria helfen, die auch heute immer wieder dort Mutter ist, wo Jesus „geboren“ wird. Heilige Familie: Jesus, Maria und Josef, seid für alle natürlichen und geistlichen Familien Vorbild und Unterstützung!
Maria, wir danken dir, dass du bereit warst,
die Mutter des Gottessohnes und Erlösers zu werden. Erbitte uns durch dein Bräutigam, den Heiligen Geist, ein mütterliches Herz, damit wir zusammen mit dir für Christus und die Kirche in opferbereiter Hingabe da sein können.
4. GEHEIMNIS: DIE DARSTELLUNG JESU IM TEMPEL
– Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast.
„Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.“ (Lk 2,35)
V. Die Eltern Jesu waren den Vorschriften und Bräuchen Israels treu. Deshalb sind sie 40 Tage nach der Geburt Jesu mit ihm in den Tempel gegangen, um gewissermaßen den erstgeborenen Sohn um den „Preis“ von zwei Turteltauben „freizukaufen“. Durch diesen Ritus erkannten die gläubigen Israeliten das Recht Gottes an, der der alleinige Herr und Besitzer aller Menschen und der ganzen Welt ist. Gott braucht keine Bezahlung für den Menschen, aber der Mensch braucht die Erinnerung daran, dass er nicht der Herr ist, sondern nur Diener – auch im Hinblick auf das eigene Leben. Im Tempel trafen die Eltern Jesu den greisen Simeon und Hanna – sehr fromme Leute, die den Messias erwarteten. Durch ein besonderes Eingreifen des Heiligen Geistes hat Simeon nicht nur den Messias erkannt, der das Licht ist für alle Völker. Er verstand auch die besondere Aufgabe seiner Mutter im Werk der Erlösung.
A. Heiliger Simeon, heilige Hanna, wir freuen uns mit euch, die ihr das Jesuskind auf den Armen tragen und ans Herz drücken konntet. Wir wollen das Licht Christi bewahren, das uns erlaubt, die Gegenwart Jesu in jedem Menschen zu erkennen – besonders in jenen, die leiden. Wir wollen auch bei Maria sein, die auch heute mit durchbohrtem Herzen unter dem Kreuz vieler Menschen steht. Maria, stärke meinen Glauben, wenn mein Herz durchbohrt wird, wenn ich deine Einsamkeit beim Anblick des sterbenden Sohnes durchmachen muss und wenn ich alles verliere, was in meinen Leben wichtig und wertvoll war.
5. GEHEIMNIS: DAS WIEDERFINDEN JESU IN JERUSALEM
– Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel wiedergefunden hast.
„Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht.“ (Lk 2,48)
V. Nach außen hat sich die Heilige Familie nicht von anderen Familien unterschieden. Wie jede gläubige Familie nahm sie auch teil an den festtäglichen Pilgerfahrten nach Jerusalem. Wie groß aber war ihr Erschrecken, als sie ihren zwölfjährigen Sohn verloren! Wie sehr aber wunderten sie sich, als sie ihn nicht bei Bekannten, nicht an interessanten Orten fanden, sondern in der Tempelschule. Er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte kluge Fragen. Zwischen den Eltern und dem Sohn entstand eine große Spannung. Diese wurde aber nicht durch ein Gewitter von Vorwürfen und gegenseitigen Verletzungen entladen, sondern durch Fragen: „Kind, wie konntest du uns das antun?” – „Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?” (Lk 2,49). Jesus weist auf die größeren Pläne Gottes hin. Er will von Anfang bis zuletzt die Pläne Gottes im Hinblick auf das eigene Leben erfüllen. Eltern müssen lernen, dass sie ihre Kinder nicht für ihre eigenen Pläne gebrauchen dürfen. Kinder sind eine Gabe Gottes – „ausgeliehen“ für eine begrenzte Zeit. Nur im beständigen Hinschauen auf Gott kann man die Kinder wirklich gut erziehen.
A. Maria und Josef, euch hat Gott die menschliche Erziehung seines Sohnes anvertraut. Wir sind für euer Beispiel sehr dankbar. So wie alle musstet auch ihr Schritt für Schritt suchen, was in jenem Moment gerade der Wille Gottes war. Oft wart ihr nicht sicher, oft stellte euch Gott auf die Probe, oft wusstet ihr nicht, ob eine bestimmte Entscheidung der Wille Gottes war oder auch nicht. Aber nie habt ihr aufgegeben. Immer wart ihr bereit, aus den Schwierigkeiten zu lernen. Wir bitten um eure Nähe und eure Hilfe besonders für alle Erzieher. Euer Beispiel soll helfen, den Plan Gottes über jedem Kind wie auch über jedem Erwachsenen zu achten. Herr Jesus, hilf uns, denen zu gehorchen, die für uns Verantwortung tragen – auch dann, wenn wir sie nicht verstehen.
Maria, wer bin ich für dich?
Ich bin dein Kind –
in Nazareth hast du mich empfangen
und damals, als meine Eltern in gegenseitiger Liebe
zusammen mit dem Herrgott mir das Leben gaben,
damit ich die Pläne des Ewigen Vaters erfülle:
Es ist Gott-Vater, dein Schöpfer,
der mir das Dasein schenkte –
durch seine Vorsehung entwickle ich mich weiter,
aber deine Gegenwart, Maria,
die Gegenwart deiner mütterlichen Liebe,
schenkt mir Offenheit und Vertrauen…
II. DIE LICHTREICHEN GEHEIMNISSE
(donnerstags)
1. GEHEIMNIS: DIE TAUFE JESU IM JORDAN
– Jesus, der von Johannes getauft worden ist.
„Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.“ (Mt 3,17)
V. Johannes der Täufer wirkte am Jordan. Er verkündete, dass der Messias nahe sei und rief zur Umkehr auf. Viele Menschen kamen zu ihm und bekannten ihre Sünden. Als äußeres Zeichen für ihre innere Lossage vom bisherigen schlechten Leben ließen sie sich taufen. Auch Jesus bat um diese Taufe, obwohl er keinerlei Sünde auf dem Gewissen hatte. Der Vater im Himmel bestätigte diese Haltung der Demut des Gottessohnes durch ein außergewöhnliches Zeugnis: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe“.
A. Jesus, wir danken dir für dein Beispiel der Demut. Du hast dich ganz auf unsere Stufe gestellt: Obwohl du keinerlei Sünde begangen hattest, zeigtest du uns dennoch, wie wir Buße tun können. Wir danken dir besonders für die Sakramente der Taufe, sowie der Buße und Versöhnung! Durch eine gute sakramentale Beichte können wir regelmäßig die Reinigung unseres Gewissens und die Erneuerung der Taufgnade erlangen. Wir wollen dieses Sakrament nicht nur deshalb empfangen, weil wir „müssen“, sondern noch mehr darum, um dem Vater im Himmel eine Freude zu bereiten – und unserer Umgebung ein gutes Beispiel zu geben.
2. GEHEIMNIS: DIE OFFENBARUNG JESU BEI DER HOCHZEIT IN KANA
– Jesus, der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat.
„Was ER euch sagt, das tut.“ (Joh 2,5)
V. Was für eine peinliche Situation! Viele Gäste waren zur Hochzeit eingeladen, und es war zu wenig Wein da… Noch lange würden sich die Nachbarn darüber lustig machen. Maria sorgte sich innerlich mit der Familie, aber was könnte sie alleine tun, um Rettung zu bringen? Man musste mit diesem Problem zu Jesus gehen. Ihm erzählte sie alles. Jesus wusste, was er tun wollte – aber es war großes Vertrauen nötig! Maria hatte Vertrauen ohne Grenzen. Darum bat sie die Dienerschaft: Was ER euch sagt, das tut!
A. Wir danken dir, Maria, dass du mit der Familie des jungen Paares Mitleid hattest. Du hast auch für uns ein Herz, wenn uns „der Wein“ ausgeht. Wie wichtig war doch deine Gegenwart auf der Hochzeit in Kana – und wie wichtig bist du auch in unserem Leben: Du findest immer eine Lösung, denn du führst zu Jesus hin. Du lehrst uns Vertrauen! Sei immer gegenwärtig in unseren Angelegenheiten und hilf uns, auch anderen beizustehen, wenn wir Menschen mit Problemen aus der Not helfen wollen. Maria sagt Jesus nicht, was ER zu tun hat, sondern weist nur darauf hin: „Sie haben keinen Wein mehr“ – und sie vertraut. Sie will nur Hintergrund sein, damit das Licht ihres Sohnes noch mehr sichtbar würde.
Mit dir, Maria, wollen wir die Probleme der Menschen bemerken, mit dir zu Jesus gehen mit Vertrauen, zu den Diener mit einem Lächeln und in den Hintergrund mit Glauben. Möge das Licht des Glaubens Die Dunkelheit des Kreuzes erleuchten!
3. GEHEIMNIS: VERKÜNDIGUNG DES REICHES GOTTES – AUFRUF ZUR UMKEHR
– Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat.
„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ (Mk 1,15)
V. Um das Reich Gottes zu verkündigen, hat Jesus nicht nur gesprochen und gelehrt. Auch durch die Heilung von Kranken und durch die Befreiung von dämonisch Belasteten haben die Menschen immer deutlicher erkannt, dass dieser Lehrer aus Nazareth etwas mehr war als ein gewöhnlicher Prophet. Er hatte sogar die Macht, Sünden zu vergeben! Das konnte man an den außergewöhnlichen Zeichen und Wundern ablesen. Jesus betonte oftmals: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“
A. Jesus, hilf uns, dass wir uns wirklich bekehren! Wir wollen keine Zeit mehr verlieren, sondern mit Entschlossenheit dir nachfolgen. Stärke unseren Glauben, damit wir nicht nur besser verstehen, worum es im Evangelium geht – wir wollen auch nach dem Dekalog und dem Neuen Gebot der Liebe leben. Wir bitten um deinen Heiligen Geist und auch um die Hilfe deiner Mutter, damit wir deine Erwartungen erfüllen können.
4. GEHEIMNIS: DIE VERKLÄRUNG AUF DEM BERG TABOR
– Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist.
„Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!“ (Lk 9, 35)
V. Unter den zwölf Aposteln wählte sich Jesus jene drei aus, die ihm besonders nahestanden: Petrus, Johannes und Jakobus. Diese nahm er mit sich auf den Berg Tabor. Sie sollten Zeugen der göttlichen Herrlichkeit Jesu werden, denn später wartete auf sie die Erfahrung des Ölberges, wo sie seine ganze menschliche Begrenzung miterleben sollten. Als sie die Verklärung Jesu sahen, fielen sie zu Boden. Das war für menschliche Augen zu viel! Außerdem sahen sie auch Mose und Elija, die wichtigsten Vertreter des Alten Bundes – die größten Autoritäten Israels! Die Stimme von Gott selber ertönte: „Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören!“
A. Vater im Himmel, wir danken dir für das Zeugnis, das du Jesus gegeben hast. Durch ihn hast du die ganze Welt erschaffen und ihn hast du auch als Erlöser der Menschheit gesandt. Wir bitten um deinen Heiligen Geist, damit wir immer deinen Sohn hören können und ihm gehorsam sind.
5. GEHEIMNIS: DIE EINSETZUNG DER EUCHARISTIE
– Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat.
„Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird…
Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.“
(Lk 22,19-20)
V. Bevor Jesus zum Vater in den Himmel zurückkehrte, hat er die Eucharistie eingesetzt. Er wollte auf diese Art ganz bei den Menschen auf der Erde bleiben – in der Gemeinschaft jener, die sich bei der Heiligen Messe versammeln und in den Herzen aller, die die Heilige Kommunion empfangen. Er wollte auch im Tabernakel und in der Monstranz bleiben. Jesus ist in der Eucharistie gegenwärtig – als Gott und als Mensch. Er verbindet mit Gott-Vater und untereinander jene, die ihn würdig in der Heiligen Kommunion empfangen und anbeten: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird… Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.“
A. Herr Jesus Christus, wir danken dir aus ganzem Herzen für das Geschenk der Eucharistie und dafür, dass wir so oft die Heilige Kommunion empfangen dürfen. Wir möchten immer stärker deine Liebe in unsere Herzen strömen lassen und sie auch den anderen weitergeben. Wir bitten um deinen Heiligen Geist, dass wir uns immer besser auf deinen Empfang in unseren Herzen vorbereiten können. Unser ganzes Leben soll ein einziger Dank werden. Amen.
Wer ist meine Mutter?
Wir danken dir, Maria, für deinen Glauben:
Du denkst nach und fragst,
und noch mehr vertraust du...
immer offen für alle Pläne Gottes –
Bereitschaft ohne Grenzen,
Dienst ohne Bedingungen:
Selig, die du geglaubt hast!
Wir danken dir, Maria, für deine Hoffnung:
Du gibst weg und stehst,
und noch mehr vertraust du...
immer offen für alle Kinder Gottes –
Leiden ohne Grenzen,
ein Herz ohne Bedingungen:
Siehe, deine Mutter!
Wir danken dir, Maria, für deine Liebe:
Du liebst und kämpfst,
und noch mehr vertraust du...
immer offen für alle Diener Gottes –
Hilfe ohne Grenzen,
Mission ohne Bedingungen:
Das große Zeichen am Himmel!
Siehe, deine Mutter!
Joh 19,27
III. DIE SCHMERZHAFTEN GEHEIMNISSE
(dienstags und freitags)
1. GEHEIMNIS: DAS GEBET JESU AUF DEM ÖLBERG
– Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat.
„Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen.“ (Lk 22,42f)
V. „Vater, nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen.“ So endete immer wieder das Gebet Jesu im Ölgarten. Das war das Grundthema seines Gebetes. Es war die Zusammenfassung seines Kampfes bis aufs Blut. Jesus kämpfte mit der Angst, indem er sich ganz dem Willen Gottes übergab. Auf diese Weise besiegte er sie auch und stärkte sich für die Aufgabe, die ihn erwartete, nämlich die Vollendung des Erlösungswerkes auf Golgota. Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und gab ihm neue Kraft!
A. Jesus, zusammen mit dir wollen wir uns dem Vater im Himmel anvertrauen. Zusammen mit dir wollen wir wachen und an die Liebe Gottes glauben. Zusammen mit dir wollen wir auch Judas entgegen gehen und all jenen, die gegen die Wahrheit und gegen dein Reich ankämpfen. – Maria, du konntest nicht mit deinem Sohn auf den Ölberg mitgehen, aber im Willen Gottes vereint warst du ihm immer nahe. Hilf jenen, die heute um die Annahme des Willens Gottes kämpfen, damit sie verstehen, dass der Wille Gottes auch die Liebe Gottes ist!
2. GEHEIMNIS: DIE GEISSELUNG JESU
– Jesus, der für uns gegeißelt worden ist.
„Pilatus entgegnete: Was hat er denn für ein Verbrechen begangen? Sie schrien noch lauter: Kreuzige ihn! Darauf ließ Pilatus, um die Menge zufrieden zu stellen, Barabbas frei und gab den Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen.“ (Mk 15,14-15)
V. Im Namen der „Gerechtigkeit“ wurde Jesus gegeißelt und zum Tode verurteilt. Aber in Wirklichkeit geschah das, weil der Richter es sich nicht mit den Leuten verderben wollte. Jener, der gekommen war, um die Menschen von der Schuld zu befreien, wird nun selber angeklagt und verurteilt. Ein ungerechtes Urteil und ungeheure physische Schmerzen – das alles nimmt teil am Werk der Erlösung. – Auch unsere Krankheiten und schmerzlichen Erlebnisse können für andere eine Gabe zur Rettung werden, wenn wir sie mit dem Leiden Jesu vereinen.
A. Maria, wie gut, dass du nicht dabei sein musstest, als sie deinen Sohn gegeißelt haben! Und dennoch hat dein Herz gefühlt, was geschehen ist. Dann sahst du Jesus auf dem Weg nach Golgota wieder. Als du die Wunden Jesu sahst, hast du doch noch die Geißelung miterlebt. Und weiter spürst du die Geißelhiebe, wenn du auf die Wunden der Menschheit schaust, in denen das Blut deines Sohnes weiterfließt. Zusammen mit dir wollen wir auf die Kranken, die ungerecht Behandelten und Verletzten schauen. Zusammen mit ihnen wollen wir teilnehmen an den Wunden der Geißelung.
3. GEHEIMNIS: DIE DORNENKRÖNUNG
– Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist.
„Heil dir, König der Juden! Und sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock wieder weg und schlugen ihm damit auf den Kopf.“ (Mt 27,28-30)
V. Sie machten sich lustig über den König, den einzigen und wahren König nicht nur Israels, sondern der ganzen Welt! Die Geduld Jesu heiligt die Mühen aller „Könige“, also all jener, die unter der Last der Verantwortung leiden. Wenn wir auf den angespuckten Erlöser schauen, leiden wir mit jenen Verantwortlichen, die heute Spott und Hohn erfahren.
A. Jesus, unser König, vergib uns den Mangel an Gehorsam unseren Vorgesetzten gegenüber. Vergib uns auch den Mangel an Verständnis und Geduld auch für jene, die wir selber leiten müssen. – Maria, du lebst ganz in und für Jesus. Seine Ehre ist deine Freude, seine Schmähungen sind dein Leiden. Wir wollen mit dir zusammen in unseren Vorgesetzten auf Jesus schauen. Zusammen mit dir wollen wir ihnen Vertrauen schenken, auch wenn wir sie nicht immer verstehen. Mit dir wollen wir helfen, wenn uns ein Mangel oder Fehler an ihnen auffällt. Möge unser Gehorsam und die Verantwortung für andere ein Ausdruck deines Glaubens werden!
4. GEHEIMNIS: DER KREUZWEG
– Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat.
„Sie übernahmen Jesus. Er trug sein Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelhöhe, die auf Hebräisch Golgota heißt.“ (Joh 19,16b-17)
V. Endlich findet Maria eine Gelegenheit, etwas näher bei Jesus zu sein. Sie kann ihm nicht helfen, das Kreuz zu tragen wie Simon von Zyrene. Es ist ihr auch nicht gegeben, Jesus zu trösten wie es Veronika tat. Ein Blick auf Jesus und ein Herzschlag für ihn müssen genügen, um ihm alles zu sagen. Jesus versteht und geht weiter: „Stark wie der Tod ist die Liebe“ (Hld 8,6).
A. Maria, wir danken für deine Gegenwart auf dem Kreuzweg Jesu, wie auch für deine Nähe auf unserem Kreuzweg des Lebens. Hilf uns, dass unser Weg durch alle Ereignisse und Prüfungen hindurch, in allen Versuchungen und Kämpfen, in allen Niederlagen und Siegen ein Weg der Liebe sei, der rettet! Lehre uns, am Kreuzweg anderer teilzunehmen, wie du, unsere Mutter, damit niemand auf dem Lebensweg deswegen aufgibt, weil er keine Hilfe von anderen erfahren hat.
5. GEHEIMNIS: KREUZIGUNG UND TOD JESU
– Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist.
„Sie kamen zur Schädelhöhe; dort kreuzigten sie ihn und die Verbrecher, den einen rechts von ihm, den andern links. Jesus aber betete: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Dann warfen sie das Los und verteilten seine Kleider unter sich.“ (Lk 23,33-34)
V. Die Antwort Jesu auf die rohe und grausame Behandlung jener, die ihn kreuzigten, war eine Bitte um Vergebung für seine Henker, für die Richter wie auch für dich und mich. Jesus erlebte jetzt die größten Kämpfe seines Leibes und seiner Seele, die Versuchungen der geistlichen Dunkelheit, der inneren Leere und der Sinnlosigkeit: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Mk 15,34). Aber das Vertrauen siegte: „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist“ (Lk 23,46).
A. Maria, noch einmal konntest du nahe bei deinem Sohn sein. Noch einmal sprach Jesus zu dir. Er sorgte sich um dich – und gleichzeitig um uns alle. Wir danken dir, Mutter, für deine Gegenwart unter dem Kreuz. Du hast äußerlich nichts Besonderes getan und doch alles verändert. Wir danken dir, Mutter der Kirche, und bitten dich, dass wir zusammen mit dir unter dem Kreuz unseres Lebens stehen können, unter dem Kreuz unserer Nächsten, unter dem Kreuz der Kirche und der ganzen Menschheit.
Maria, wer bin ich für dich?
Ich bin dein Kind –
unter dem Kreuz hast du mich geboren
und damals,
als meine Familie und die Paten
mich in die Kirche brachten,
damit ich das Wasser der Wiedergeburt empfange:
Es ist Christus, dein Sohn,
der mich befreit hat –
durch sein Blut bin ich erlöst,
aber deine Fürsorge, Maria,
die Fürsorge der mütterlichen Kirche
gibt mir Familie und Einheit…
Ich bin dein Kind –
im Pfingst-Saal hast du mich erzogen
und damals,
als Freunde und Seelsorger
mich auf die Firmung vorbereiteten,
damit ich die christliche Reife empfange:
Es ist der Heilige Geist, dein Bräutigam,
der mich geheiligt hat –
durch seine Eingebung bin ich stark,
aber dein Kampf, Maria,
der Kampf deines mütterlichen Herzens
gibt mir Licht und Demut…
Wie sehr möchte ich
dein kleiner Bruder sein:
dein Trost und deine Hilfe!
IV. DIE GLORREICHEN GEHEIMNISSE
(mittwochs und sonntags)
1. GEHEIMNIS: DIE AUFERSTEHUNG JESU
– Jesus, der von den Toten auferstanden ist.
„Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“ (Mt 28,6)
V. Bei den Berichten über die Auferstehung Jesu sind die Evangelien voller Dramatik, Schwierigkeiten und Zweifel… Vielleicht erzählen sie auch deshalb nichts über die Mutter Jesu. Sicher brauchte sie Erholung und der hl. Johannes hat sich ganz bestimmt gut um sie gekümmert. Aber nicht deshalb blieb sie zu Hause, als andere Frauen zum Grabe eilten. Der Glaube, die Hoffnung und die Liebe Mariens waren so groß und reif, dass der Augenblick des Todes, obwohl er so schmerzlich war, für sie keine Verzweiflung bedeutete. Ähnlich war der Tag der Auferstehung für sie nicht ein überwältigendes Drama der Gefühle, sondern eine stille Bestätigung dessen, was der Glaube schon vorher fühlte, ja „wusste“.
A. Maria, lehre uns zu glauben wie du. Lehre uns zu hoffen nicht nur am Tag von Golgota, sondern auch am Tag der Auferstehung. Wir wollen uns nicht in unseren Gefühlen, Zweifeln und Ängsten verlieren, wenn Gott in der Geschichte oder in unserem persönlichen Leben ein neues Kapitel aufschlagen will. Wir wollen durch eine übernatürliche Liebe auch im Augenblick des Todes durchhalten und weiter an die Auferstehung glauben.
2. GEHEIMNIS: DIE HIMMELFAHRT JESU
– Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist.
„Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater.“ (Joh 14,12)
V. Jesus ist nicht deshalb in den Himmel heimgekehrt, um sich von seinen Aposteln zu trennen, sondern um sie gänzlich in ihre Mission einzuführen: „Amen, Amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater“ (Joh 14,12). Unzertrennlich mit der Himmelfahrt Jesu ist die Aussendung der Apostel auf ihre Mission verbunden: „Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern” (Mt 28,19). Das sind die „größeren Werke“, die Jesus von seinen Jüngern erwartet. Er selber geht zum Vater im Himmel, um allen Menschen näher zu sein, um all jenen zu helfen, die ihm vertrauen. Er bereitet einen Platz im Haus des Vaters vor für alle, die das Evangelium annehmen: „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20).
A. Maria, unser Glaube versichert uns und unser Herz versteht es, dass du dort gegenwärtig bist, wo Jesus geboren wird, lebt und sein Reich aufbaut. Sei Vorbild und Hilfe für alle unsere Missionare. Zeige, wie jeder von uns in seiner allernächsten Umgebung ein Missionar sein kann. Zusammen mit dir wollen wir einen Platz für Jesus überall dort vorbereiten, wo uns die Vorsehung Gottes hinführt.
3. GEHEIMNIS: DIE AUSGIESSUNG DES HEILIGEN GEISTES
– Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat.
„Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern.“ (Apg 1,14)
V. Entsprechend dem Auftrag Jesu warteten die Apostel, die Jünger und einige Verwandte Jesu in Jerusalem, zusammen mit einer Gruppe von Frauen. Diese hatten schon zu Zeiten Jesu in dessen Mission einen besonderen Platz ausgefüllt (vgl. Lk 8,1-3). Hat Maria auch zu diesen Frauen gehört? Oder gehörte sie eher zu der Gruppe der Verwandten Jesu? Maria gehört zu allen! Sie vermittelt zwischen den Menschen und hilft ihnen im Gebet. Ihre Anwesenheit und Haltung halfen bei der Vorbereitung auf die Ankunft des Heiligen Geistes. Noch verstand niemand, was Gott mit ihnen vorhatte. Aber Liebe vermag zu warten, zu hoffen und sich für neue Horizonte zu öffnen.
A. Maria, auch heute brauchen wir so sehr deine vermittelnde Gegenwart. Hilf uns beim Aufbau von Einheit, damit wir wirklich zu beten verstehen und von neuem den Heiligen Geist empfangen können. Ohne IHN sind wir ein Nichts. Er möge unsere Familien leiten, unsere Gemeinschaften und die ganze Kirche, damit die Welt das Königreich deines Sohnes kennen lernt!
4. GEHEIMNIS: DIE AUFNAHME MARIENS IN DEN HIMMEL
– Jesus, der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat.
„Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.“ (Lk 1,45)
V. Maria ist eine neue Schöpfung – vom ersten Moment ihres Lebens an ist sie ohne Sünde, also ganz von Gott erfüllt. Der Tod ist für sie ein Übergang in den Himmel, ohne die Verwesung im Grab. In Maria sehen wir das volle Bild unserer Berufung – die vollkommene Frucht des Blutes Christi. Sie ist ein Abbild dessen, was uns alle am Ende der Welt erwartet, wenn das Werk von Schöpfung und Erlösung in uns sein Ende und seine Erfüllung findet.
A. Maria, du bist unsere Hoffnung, unser Stolz und unsere Freude! Die Gaben, die du empfangen hast, sprechen zu uns darüber, was uns alle erwartet, die wir Ihm vertrauen. Hilf uns, Maria, alle Menschen mit dieser Hoffnung anzustecken. Dein Bild möge eine neue Lebensfreude und die Offenheit für Jesus wecken. Zusammen mit dir möchten wir ein lebendiges Zeichen des Himmels sein, das Trost spendet sowie Hilfe und Rettung schenkt.
5. GEHEIMNIS: MARIA, DIE KÖNIGIN VON HIMMEL UND ERDE
– Jesus, der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat.
„Eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.“ (Offb 12,1)
V. „Wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt, werdet ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten“ (Mt 19,28). Diese Worte Jesu, die er zunächst den Aposteln sagte, sprechen von der Anteilnahme am König-Sein aller, die ihm nachfolgen. Am meisten betreffen sie Maria, seine erste und treueste Jüngerin. Darum ist sie „Königin des Himmels und der Erde“. So können wir Menschen sie bezeichnen. Dabei dürfen wir aber nicht vergessen, dass im Himmelreich derjenige herrscht, der dient. Maria dient zusammen mit ihrem Sohn. Darum ehren wir sie als unsere Königin, um ihr zu danken und sie um Hilfe zu bitten. Das ist Ausdruck unserer Erfahrung und unseres Vertrauens.
A. Maria, unsere Mutter und Königin, wir danken für deine Nähe überall dort, wo das Evangelium deines Sohnes verbreitet wird. Wir schauen auf dich, um das Wort Gottes zu verstehen und aus ihm zu leben. So wollen wir den Heiligen Geist empfangen und unter seiner Führung wirken. Sei immer bei uns, damit wir eine echte Familie deines Sohnes sein können, die viele Menschen, die er so teuer erkauft hat, zu seinem Herzen hinzieht. Hilf uns – zusammen mit dir und wie du – am Königtum deines Sohnes teilzunehmen. Amen.
Durch die Anbetung Gottes wird der Mensch wahrhaftig glücklich und groß und im Lobpreis beginnt der Himmel auf Erden. Denn Lobpreis verherrlicht die Wahrheit, und Wahrheit verkündet die Liebe, die Liebe aber singt mit Maria:
MEINE SEELE PREIST DIE GRÖSSE DES HERRN!