Komm herab, o Heiliger Geist
Komm herab, o Heiliger Geist, / der die finstre Nacht zerreißt, / strahle Licht in diese Welt.
Komm, der alle Armen liebt, /komm, der gute Gaben gibt, / komm, der jedes Herz erhellt.
Höchster Tröster in der Zeit, / Gast, der Herz und Sinn erfreut, / köstlich Labsal in der Not.
In der Unrast schenkst Du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod.
Komm, o Du glückselig Licht, / fülle Herz und Angesicht, / dring bis auf der Seele Grund.
Ohne Dein lebendig Wehn / kann im Menschen nichts bestehn, / kann nichts heil sein noch gesund.
Was befleckt ist, wasche rein, / Dürrem gieße Leben ein, / heile Du, wo Krankheit quält.
Wärme Du, was kalt und hart, / löse, was in sich erstarrt, / lenke, was den Weg verfehlt.
Gib dem Volk, das Dir vertraut, / das auf Deine Hilfe baut, / Deine Gaben zum Geleit.
Lass es in der Zeit bestehn, Deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit. Amen. Halleluja. (GL 344)